Posts By Christine Dirnaichner

BIANCO E NERO

Galleria Consadori
Via Brera 2
Mailand

Die differenzierte Farbigkeit von Schwarz erforscht Helmut Dirnaichner bei dem Werk Avorio Tormalina aus der Stofflichkeit heraus.
„Avorio Tormalina“, 2014
Gebranntes Elfenbein, Turmalin, Zellulose; 23 x 23 cm.

Bergkristall und Obsidian sind die Materien, mit denen Helmut Dirnaichner in diesem Werk die feinen Nuancen von Weiß erforscht.
„Cristallo di rocca Ossidiana“, 2016
Bergkristall, Obsidian, Zellulose auf Holz; 37,5 x 37,5 cm.

Die Galleria Anna Maria Consadori in Mailand widmet die Saisoneröffnung dem Farbenpaar
BIANCO E NERO, Weiß und Schwarz.

Eröffnung am 14. September 2017
Ausstellung vom 15. September – 21. Oktober 2017

Ausgewählte Bilder, Skulpturen, Fotografien und Designobjekte reflektieren das Ausstellungsthema, das Gegensätzliche und Kontrastierende, die zarten Reliefs und klaren Konturen, die strengen Akzente und differenzierten Variationen von Licht und Schatten, als Forte und Pianissimo im räumlichen Zusammenspiel.

Helmut Dirnaichner ist daran mit den Arbeiten Avorio Tormalina, 2014 und Cristallo di Rocca Ossidiana, 2016 beteiligt. Die verschiedenen Materien mit unterschiedlicher Oberfläche, Struktur und Körnung, die Nuançen von Weiß und das Glitzern vom schwarzen Turmalin erforschen BIANCO E NERO aus der Stofflichkeit heraus.

Galleria Anna Maria Consadori

Beteiligte Künstler:
Carla Accardi; Agostino Bonalumi; Enrico Castellani; Paolo De Cuarto; Helmut Dirnaichner; Agostino Ferrari; Franco Grignani; Richard Hambleton; Damien Hirst; Jannis Kounellis; Pavel Mansuroff; Armando Marrocco; François Morellet; Bruno Munari; Matteo Naggi; Daniela Nenciulescu; Tullio Pericoli; Marco Petrus; Pablo Picasso; Man Ray; Gerhard Richter; Angelo Savelli; Paolo Schiavocampo; Giuseppe Spagnulo; Clino Trini Castelli; Luigi Veronesi; Renato Volpini

Design:
Angelo Brotto; Beppe De Giuli; Tom Dixon; Fontana Arte; Vittorio Gregotti; Vico Magistretti; Enzo Mari; Willy Rizzo; Giotto Stoppino; Carla Venosta

Fotografie:
Valentina Angeloni; Matteo Cirenei; Mario Crimella; William H. Short

ein blauer Flügelschlag

Ein blauer Flügelschlag – Malerei, Objekt, Skulptur

Galerie Markt Bruckmühl
21. Mai bis 2. Juli 2017

Grenzgängertum der Malerei in den Raum

Der Titel der Ausstellung mit Werken von Helmut Dirnaichner – ein blauer Flügelschlag – ist hochpoetisch, aber auch sehr kennzeichnend, weil er ein zentrales Anliegen des Künstlers, Schweres in Leichtes zu verwandeln, in einem Wort erfasst.
Im Akt der Verwandlung bleibt die der Natur entnommene Materie als solche erhalten, wenn auch in einer veränderten Dichte. Die geometrisch umrissenen Träger der neuen Formen, ob Dreieck, Kreis, Ring oder Lanzette in Anlehnung an natürliche Formen wie die des Obstbaumes mit Krone, Astgabel und Schatten treten zurück gegenüber der Schönheit der zu ihrem eigentlichen Leuchten, zu ihrer eigentlichen Farbe, Körnigkeit, Sandigkeit und Mattheit gebrachten aufbereiteten Erde.
(…)
Er ist kein „Natur-Künstler“, schon gar kein naturalistischer Künstler. Ihn interessiert es vor allem, die Natur sichtbar und spürbar werden zu lassen im Kunstwerk, genauer: durch den Prozess des Transfers der Materialien der Natur in die der Kunst. Was er will, ist, aus dem Wachstum der Natur heraus die Quintessenzen zu destillieren und ihnen Gestalt zu verleihen.

Wenn man die aus vielen zerriebenen Mineralien in einen Rahmen gesetzten Werke von Dirnaichner als musikalische Notate lesen würde, wäre der Künstler sofort einverstanden. Denn Musik hat für ihn eine immense Bedeutung in seiner Kunst und in seinem Leben. Und wie der Musiker in seiner Performance mit dem Instrument (und noch viel mehr der Komponist) aus einem ewig sich verändernden Fluss Folgen von Augenblicken zu Melodien und Harmonien herausschält, so löst der bildende Künstler in Dirnaichners Kunstauffassung Zeitabschnitte aus den Speichern der Farbsteine und der Farberden heraus und verdichtet sie zu Augenblicken geronnener Vergangenheit und zu Materialien projizierter Zukunft.

Elmar Zorn
aus der Einführungsrede vom 21. Mai 2017

www.galerie-bruckmuehl.de

www.ovb-online.de

Das Gestein wird zur Farbe

Azurit Malachit Amazonit ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2008.
„Azurit Malachit Amazonit“, 2008
Azurit, Chrysokoll, Malachit, Türkis, Amazonit, Lapislazuli, Verdit, Sodalith, Zellulose; 60 x 50 cm.

kreis kugel scheibe in der galerie hoffmann

kreis kugel scheibe – die galerie + edition hoffmann lädt ein
in die ausstellungshalle friedberg ossenheim
zur ausstellung

kreis – kugel – scheibe
23 konkrete künstler
13.5. – 24.9.2017
www.galeriehoffmann.de

Bilder von der Ausstellung

La Ballerina ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 1999, 12 Teile geschöpft aus Steinen und Mineralien zusammen mit Zellulose.
„La Ballerina“, 1999. 12-teilig, Flusskiesel, Lapislazuli, Malachit, Kobalt, Azurit, Auripigment, Zinnober, Verdit, Caput mortuum, gebranntes Elfenbein, Zellulose, ø 205 cm.

die beteiligten künstler sind:
norman dilworth, helmut dirnaichner, lars englund, christian frosch, rupprecht geiger, herrmann gloeckner, ekkeland goetze, sebastian hempel, matti kujasalo, verena loewensberg, dora maurer, gudrun piper, antonio scaccabarozzi, wolfgang schmidt, reiner seliger, vladimir skoda, leon-polk smith, eric snell, sandor szombati, timm ulrichs, grazia varisco, roger vilder, peter vogel.

Lapislazuli, 2017
Lapislazuli, Hämatit, Zellulose. Detail

66 Jahre Galerie Grewenig

Die Galerie Grewenig in Heidelberg-Handschuhsheim zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung

abstrakte und konkrete Kunst aus 66 Jahren Galerie

11. Februar – April 2017

 

Jaspis und Avorio sind Werke von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2013, aus Zellulose handgeschöpfte und mit Elfenbeinschwarz und rotem Jaspis durchtränkte lanzettförmige Objekte.
„Avorio“, 2013
Gebranntes Elfenbein, Zellulose; 78 x 10 cm.
„Jaspis“, 2013
Jaspis, Zellulose; 78 x 10 cm.

Hans Gercke sprach zur Eröffnung:

Die Ausstellung gibt einen sehr schönen und informativen Überblick über die Schwerpunkte des Galerieprogramms: konkrete, konstruktive, konstruktive, konzeptionelle Kunst. Reduktion, Fülle und Reichtum gerade in der Beschränkung. Vielfalt in der Einfachheit, Spannungsbögen zwischen Dynamik und Ruhe, zwischen Raum und Fläche, Realität und Illusion, Fläche und Linie, Monochromie und Mehrfarbigkeit, Material und Form.

Beteiligte Künstler:

Colin Ardley, Bernd Berner, Viktor Bonato, Vera Bonsen, Gloria Brand, John Carter, Clapeko van der Heide, Helmut Dirnaichner, Jo Enzweiler, Tom Feritsch, Reinhard Fritz, Leo Grewenig, Alfried Hagedorn, Mitsuko Hoshino, Oskar Holweck, Pado Iacchetti, Clemencia Labin, Heinz Mack, Jean-Pierre Maury, Heinz L. Pistol, Anna Recker, Gertrude Reum, Sigurd Rompza, Lynn Schone, Ferdinand Springer.

http://www.galerie-grewenig.de

 

Galerie Mueller-Roth

Vom 19. November 2016 bis zum 14. Januar 2017 zeigt die Galerie Mueller-Roth in Stuttgart Werke aus den Jahren 2004 bis 2007.

Die körperhafte Leuchtkraft der Mineralien Azurit, Malachit und Lapislazuli bildet in den blattförmigen Elementen von Azurit, 2005 eine offenes Werk, das sich mit dem Wechsel der Lichtbedingungen und des Standorts verändert und an feinen Stahlnadeln befestigt vor der Wand schwebt.

In den Arbeiten aus dem Zyklus Uccelli begegnen wir der „Substanz von Erde und Stein, genau im Herzen ihrer Farbe erfasst“ (Alberto Crespi) in den gegenläufigen Bahnen der Farbmaterien mit tänzerischer Leichtigkeit.

In Helmut Dirnaichners Werken aus dem Jahr 2007 strahlen Farbmaterien wie Kristalle, Malachit, Lapislazuli und Flusskiesel Ruhe und Leichtigkeit aus.
Aus dem Zyklus „Uccelli“: Kristall, Malachit, Lapislazuli, Flusskiesel, 2007; je 45 x 31,5 cm

 

Azurit ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2005 aus blattförmigen Elementen mit blauen und grünen Mineralien und Zellulose.
„Azurit“, 2005.
Azurit, Lapislazuli, Chrysokoll, Malachit, Vivianit, grüner Jaspis, Verdit, Türkis, Silbererz, Granit, Zellulose; 70 x 140 cm

Ausstellungsdauer: 19.11.2016 – 14.1.2017

Galerie Mueller-Roth

Christophstr. 6

Stuttgart

Telefon 0711/6 49 39 50

http://www.galerie-mueller-roth.de

Jahresausstellung in Hohenaschau

Unter dem Motto RÜCKBLICK UND PERSPEKTIVE und im Rahmen des Programms zu seinem 25-jährigen Bestehen zeigt der Verein Kunst und Kultur zu Hohenaschau zur Jahresausstellung 2016 Werke von elf Künstlern.

Nach seiner Einzelpräsentation im Jahr 2014 ist Helmut Dirnaichner bei der Jahresschau wieder mit einigen Werken in Hohenaschau vertreten.

Palude Lapislazuli ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2004, aus grauer Sumpf-Erde und Lapislazuli geschöpft.eschöpft mit
„Palude Lapislazuli“, 2004
Lapislazuli, Sumpf-Erde, Zellulose; 67 x 55 cm.

Jahresausstellung 2016 – Rückblick und Perspektive

Ausstellungsdauer: 11. November – 18. Oktober 2016

Teilnehmende Künstler:

Franz Angerer, Mascha Baur, Helmut Dirnaichner, Jenny Forster, Kaspar Damian Hosp, Tanja Hirschfeld, Anna Moll, Bernhard Springer, Ransome Stanley, Horst Thürheimer, Manuel Uebler

 

Kunst und Kultur zu Hohenaschau e.V.
An der Festhalle 4
83229 Aschau im Chiemgau

http://www.kuku-hohenaschau.de

minimum

minimum. kleinformatige konkrete kunst

Ausstellung in der galerie konkret martin wörn, Sulzburg

Die galerie konkret martin wörn in Sulzburg zeigt vom 6. November bis 18. Dezember 2016 kleinformatige Konkrete Kunst. Helmut Dirnaichner ist in der Ausstellung mit dem Tafelbild Malachit aus dem Jahr 1995 vertreten.

Tafelbild Malachit ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 1995 aus Malachit und Zellulose geschöpft mit Prägedruck.
„Tafelbild Malachit“, 1995.
Malachit, Zellulose auf Holz, Blindprägung, 21 x 17 cm.

Ausstellungsdauer: 6.11. – 18.12.2016

Teilnehmende Künstler:

Charles Bézie, John Carter, Carlos Cruz-Diez, Helmut Dirnaichner, Doris Fend, Julian Gil, Eugen Gomringer, Esther Hagenmaier, Dagmar Hagemann, Ewerdt Hilgemann, Gerhard Hotter, Stefan Kauffungen, Vesna Kovacic, Anneke Klein Kranenbarg, Jo Kuhn, Josef Linschinger, Julia Lutz, Müller-Emil, Knut Navrot, Jo Niemeyer, Keummi Paik-Bauermeister, Claude Pasquer, Yves Popet, Chris Popovic, Hanna Roeckle, Sigurd Rompza, Reiner Seliger, Peter Staechelin, Jean-Pierre Viot, Günter Walter, Ludwig Wilding, Gido Wiederkehr, Martin Wörn

www.galerie-konkret.de

Die erneuerbare Kunst im Kunsthaus Rehau

Ausstellung im Kunsthaus Rehau
28.10. – 18.12.2016

Die erneuerbare Kunst – vom Schweren ins Leichte

„Erneuerbar“ ist die Kunst von Dirnaichner zu nennen, wie der Künstler mit den Rohstoffen der Natur arbeitet und seine Kunst aus ihnen das Leichte in vielfältiger Form entstehen lässt.
Eugen Gomringer

Noch bis zum 18. Dezember 2016 ist Helmut Dirnaichners Ausstellung im Kunsthaus Rehau zu sehen. Zur Eröffnung verwies Frau Dr. Susanne Thesing in ihrer Einführung auf den koloristischen und naturphilosophischen Charakter von Dirnaichners Werk und auf Farbe, Formen und Materien aus der Natur als dessen Konstituenten. Im Dialog mit dem Künstler erläuterte sie das handwerkliche Vorgehen, das, wenn auch nicht den ersten, so doch einen wesentlichen Schritt in seinem künstlerischen Prozess darstellt.

Ausstellungsdauer: 28. Oktober – 18. Dezember 2016

Kunsthaus Rehau
Kirchgasse 4
95111 Rehau
geöffnet: Mittwoch – Samstag 14 – 18 Uhr
www.kunsthaus-rehau.de

Rosso

ROSSO
Galleria Anna Maria Consadori
Mailand

Zur diesjährigen Herbstausstellung hat Anna Maria Consadori ihre Galerie in der Via Brera ganz in Rot getaucht. Bildende Kunst, Fotografie und Design folgen gemeinsam dem „roten Faden“, der vielfältig, manchmal angedeutet und dann wieder explizit formuliert wird, um „Schönheit und Potentialität“ (A.M. Consadori) dieser Farbe auszuloten.

Helmut Dirnaichner ist in der Ausstellung mit dem Werk Vesuvio, 2014 vertreten.

Vesuvio ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2014 mit roten Mineralien wie Hämatit und Zinnober geschöpft.
„Vesuvio,“ 2014
Hämatit, Zinnober, Caput mortuum, Jaspis, Zellulose auf Holz; 36 x 36 cm.

Teilnehmende Künstler:
Valerio Adami, Paolo Baratella, Vanessa Beecrofft, Augusto Betti, James Brown, Giorgio Bulzi, Sofia Cacciapaglio, Matteo Cirenei, Pietro Consagra, Roberto Crippa, Thomas De Falco, Orazio Ferrari, Helmut Dirnaichner, Dorazio, Sergio Fermariello, Fontana Arte, Primo Formienti, Sam Francis, Battista e Gino Giudici, Guy Harloff, Marco Menghi, Ignazio Moncada, Bruno Munari, Daniela Nenciulescu, Achille Perilli, Marco Petrus, Giò Ponti, Antonio Salvador, Carlo Scarpa, Giangiacomo Spadari, Tancredi, Clino Trini Castelli, Carla Venosta.

Ausstellungsdauer: 20. September 2016 – 15. Oktober 2016

www.galleriaconsadori.com

Via Brera 2
20121 Milano
www.galleriaconsadori.com

Schwebende Steine

Schwebende Steine
Galerie Horst Dietrich, Berlin
13. bis 30. Juli 2016

Die Berliner Ausstellung „Schwebende Steine“ ist dem Thema der Bewegung gewidmet und stellt Bezüge zwischen Werkgruppen aus den Jahren 1999-2006 her. Bewegung findet sich auf verschiedene, aber durch die verwendeten Steinmaterien vereinte Weise, in der schwebenden Installation „Sassi volanti“, 1999 und in den unmittelbar darauf entstandenen fließenden Farbbahnen der Aquarelle aus dem Jahr 2000, bis hin zu „Lapislazuli Azurit“, 2006, aus dem Uccelli-Zyklus mit seinem veränderlichen Lichtraum wie in einem Prisma.

Helmut Dirnaichner zeigt die schwebende Installation Sassi volanti in der Berliner Galerie Horst Dietrich.
„Sassi volanti“, 1999
7-teilig; Malachit, Zinnober, Orpiment, Lapislazuli, Obsidian, Bergkristall, gebranntes Elfenbein, Zellulose, Stahlstangen; 4 m x 3 m x 3 m.

Das Mobile „Sassi volanti“ aus dem Jahr 1999 ist ein bewegtes Bild, eine Malerei im Raum. Ein zwei- und dreidimensionales Werk, das sich um die Dimensionen von Bewegung und Zeit erweitert.

Die Bewegung der Formen und die Bewegung des Lichts in der Struktur der einzelnen Elemente, durch die eigene Leuchtkraft der Mineralien, schaffen neue Bilder: einen bewegten Raum im architektonischen Raum.

Helmut Dirnaichner

Der Betrachter erkennt, dass dies nicht lediglich ein Spiel der Farben und Formen ist, sondern ein vielstimmiger Klang aus Stein, ein ständig sich wandelnder Akkord aus verwandelter Materie, aus Zinnober und Lapislazuli: ‚Sassi volanti‘ – Steine, schwerelos schwebend im Raum.

Hans Gercke, 1999


www.galeriedietrich.de