Posts By Christine Dirnaichner

Die Installation Meteore in Rom zum Tag der deutschen Einheit

In transito – Villa Almone, Residenz des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Rom

Aus Anlass des 30. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer und präsentiert zu den Feierlichkeiten am 3.10.2019, dem Tag der deutschen Einheit, sowie innerhalb der deutschen Woche in Italien unter dem Motto „NON FARMI MURO – Deutschland und Italien 30 Jahre nach dem Mauerfall“, zeigen Helmut Dirnaichner und Janine von Thüngen skulpturale Werke in der Villa Almone in Rom.

Zur Präsentation ist eine Broschüre erschienen mit einem einführenden Text von Nuria Sanz, sowie Texten von Julia Draganovic, Lorenzo Madaro und Brizia Minerva.

Fotos von der festlichen Veranstaltung am 3. 10. 2019 sind auf der Facebook Seite Villa Almone Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Rom zu sehen.
Facebook Villa Almone

„Die Kreativen, die sich in der Residenz versammelt haben, verstehen die Plastik als eine Form der Anthropologie, als einen Dialog zwischen Material, Raum und generationsübergreifendem Blick. Ihre Arbeiten laden uns ein, die Vernetzung als eine unvermeidliche Form der Existenz zu begreifen.“
Nuria Sanz

„Meteore, die hier gezeigte Arbeit, entstand zwischen 2008 und 2018: Sie kombiniert Zellulose mit natürlichen, mineralischen und pflanzlichen Elementen, die – wie von Wind und Regen bewegte Meteore – in der Luft tanzen: Eine Neuschreibung der Erde, eine Metamorphose der Materie, die neue Konfigurationen regeneriert und das stetige Geheimnis der Natur enthüllt.“
Lorenzo Madaro und Brizia Minerva

Meteore ist eine Rauminstallation von Helmut Dirnaichner, präsentiert im Kunstprojekt In transito in der Villa Almone, Residenz des deutschen Botschafters in Rom, zum Tag der deutschen Einheit am 3. 10. 2019.
Meteore, 2008-2019
Lapislazuli, Zinnober, Vivianit, Shungit, Auripigment, Kobalt, Ocker, Jaspis, Bergkristall, Malachit, Gold, Zellulose; 280 x ø 180 cm.

In transito – Villa Almone,
Ambasciata della Repubblica Federale di Germania Roma

In occasione del 30° anniversario della caduta del muro di Berlino e presentato al pubblico il 3 Ottobre 2019, per la commemorazione della riunificazione tedesca, all’interno della settimana tedesca in Italia sotto il tema „NON FARMI MURO – Germania e Italia 30 anni dopo la caduta del Muro“, Helmut Dirnaichner und Janine von Thüngen espongono opere sculturali a Villa Almone a Roma.

La presentazione viene accompagnata da un libretto con un testo introduttivo di Nuria Sanz, testi di Julia Draganovic, Lorenzo Madaro e Brizia Minerva.

Foto delle festività del 3/10/2019 sono visualizzate sulla pagina Facebook Villa Almone Ambasciata della Repubblica Federale di Germania Roma.

„I creatori che si sono riuniti alla Residenza concepiscono la plastica come una forma di antropologia, come un dialogo tra il materiale, lo spazio e lo sguardo transgenerazionale. Le loro opere invitano a concepire la connettività come una forma inevistabile di esistenza.“ Nuria Sanz

„Meteore, l’opera qui esposta, è stata realizzata tra il 2008 e il 2019, mettendo insieme cellulosa ed elementi naturali, minerali e vegetali, elementi che – come meteore mosse dal vento e dalla pioggia – danzano nell’aria: una riscrittura della terra, una metamorfosi della materia che rigenera nuoe configurazioni rivelando il continuo mistero della natura.“ Lorenzo Madaro e Brizia Minerva

Meteore, 2008-2019
Lapislazzuli, cinabro, vivianite, shungite, orpimento, cobalto, ocra, diaspro, cristallo di rocca, malachite, oro, cellulosa; 280 cm x ø 180 cm

Erde Stein Pigment bei Galerie Renate Bender

Unter dem Titel Erde, Stein, Pigment zeigt die Galerie Renate Bender Werke von Helmut Dirnaichner und Alfonso Fratteggiani Bianchi.

Die Ausstellungseröffnung findet zum Open Art Wochenende in München am 13. September statt.

Zu Katalogvorstellung und Künstlergespräch lädt die Galerie Renate Bender
am 19. Oktober 2019, 19 Uhr ein.

Meteore ist eine Rauminstallation von Helmut Dirnaichner mit Elementen aus Lapislazuli, Zinnober, Jaspis, Azurit, Gold und Zellulose, zu sehen in der Galerie Renate Bender, München, in der Ausstellung Erde Stein Pigment 2019.
Meteore, 2008-2019.
Lapislazuli, Zinnober, Jaspis, Azurit, Gold, Zellulose; 220 x ø 98 cm.

„Helmut Dirnaichners Arbeiten berühren aktuelle ökologische Fragen. Sie werden, gerade auch durch ihre archaische Anmutung, zu einem gegenwärtigen Thema. Denn sie repräsentieren die Zeit, sowie das Werden und Vergehen von Stoffen. Sie thematisieren die Schöpfung und führen uns dadurch die Schönheit der natürlichen Stoffe unseres Planeten Erde vor Augen.“

aus dem Text von Dr. Wita Noack, „Der Stoff aus dem der Stoff ist“,
veröffentlicht im Katalog Erde, Stein, Pigment, hg. von Galerie Renate Bender 2019

„Helmut Dirnaichner’s works touch on current ecological problems. It is, in fact, their archaic appearance that brings contemporary issues to mind. For they point to the nature of time as well as to the growth and decay of material. They investigate creation and creativity and vividly show us the beauty of our earth’s natural materials.“

quoted from the text by Dr. Wita Noack, „The stuff material is made of“,
published in the catalogue Earth, Stone, Pigment, edited by Galerie Renate Bender 2019

Vivianit gebranntes Elfenbein ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2001
„Vivianit gebranntes Elfenbein“, 2001, 68 x 66 cm.

Dirnaichner arbeitet seit 1982 mit Steinen und Halbedelsteinen wie Azurit, Malachit und Lapislazuli, welche zum Ursprung der Malerei zurückführen. Die Steine entdeckt er als natürliche Farbpalette. Zu Beginn des Schaffungsprozesses zerstößt, mörsert und zerreibt er sie bis ein Granulat entsteht. Diese Mineralsubstanz wird ohne Bindemittel in Zellulose hineingeschöpft. Sie durchdringt den so entstandenen fragilen Bildkörper und verleiht ihm abwechslungsreiche Oberflächenstrukturen. Diese Strukturen wirken aus jeder Position und je nach Lichteinfall immer anders und verleihen den Werken eine einzigartige Tiefe und Ruhe. Auf diese Art und Weise tritt Dirnaichner in den Dialog mit den Steinen, wie er selbst sagt.

aus dem Flyer der Galerie Renate Bender zur Ausstellung Erde Stein Pigment.

Hämatit Braunkohle Erde ist ein Aquarell von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2001.
Hämatit Braunkohle Erde, 2001.
Aquarell auf Hahnemühlebütten; 78,5 x 53,5 cm.

Ausstellungsdauer: 13. September – 26. Oktober 2019

Weitere Informationen finden Sie unter

Galerie Renate Bender

Open Art München

Roter Jaspis und Zinnober ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2004, zu sehen in der Galerie Renate Bender, München.
„Roter Jaspis und Zinnober“, 2004.
Jaspis, Zinnober, Zellulose, Holz; 68 x 57 cm.

Galerie Renate Bender
Türkenstraße 11
München

Ausstellung im Museum im Kulturspeicher Würzburg

Eine Ausstellung im Museum im Kulturspeicher Würzburg:

Farbe im Stein – Schwingung im Metall.
Helmut Dirnaichner und Martin Willing

Eröffnung am 31. Mai 2019
Ausstellungsdauer: 1. Juni bis 28. Juli 2019


Museum im Kulturspeicher Würzburg

Zur Ausstellung ist im Wienand Verlag ein Katalog erschienen,
herausgegeben von Marlene Lauter, Museum im Kulturspeicher Würzburg,
mit einem Vorwort von Marlene Lauter und Beiträgen von Cristiana Coletti und Annette Reich.

In der Ausstellung „Farbe im Stein – Schwingung im Metall“ begegnen sich mit Helmut Dirnaichner und Martin Willing zwei außergewöhnliche Künstler, die ihre jeweilige Profession in besonderer Weise ausüben.

In beider Werk finden sich Analogien zu Natur, ohne den Hauch eines Abbilds. Beide erforschen intensiv die Eigenschaften ihres Materials – des Metalls mit seiner Elastizität und Festigkeit auf der einen Seite und der aus Stein und Erde gelösten Farben auf der anderen Seite.

aus dem Vorwort von Marlene Lauter.

In ihrer poetischen und zugleich ausdrucksstarken Wirkung ziehen die Werke Dirnaichners den Betrachter in ihren Bann, bieten ihm ein außergewöhnliches Wahrnehmungserlebnis. Eine äußerst wichtige Rolle spielt dabei die Farbe als materialimmanente Eigenschaft.

zitiert aus dem Katalogbeitrag von Annette Reich, „Ein Fenster zum Meer“. Gedanken zu Helmut Dirnaichners aktueller Arbeit im Rückblick auf seine künstlerischen Anfänge der 1970er-Jahre.

Farbe im Stein – Schwingung im Metall.
Helmut Dirnaichner und Martin Willing

Zur Ausstellung im Museum im Kulturspeicher Würzburg ist der Katalog "Farbe im Stein – Schwingung im Metall. Helmut Dirnaichner und Martin Willing" im Wienand Verlag erschienen.
Katalog zur Ausstellung „Farbe im Stein – Schwingung im Metall. Helmut Dirnaichner und Martin Willing“, Wienand Verlag 2019.

The internationally renowned artists Helmut Dirnaichner and Martin Willing create fascinating miniature landscapes and oscillating sculptures in space. Dirnaichner celebrates colour and creates the finished picture in a single process, whereby paper and pigment become one. His works are juxtaposed with Martin Willing’s seemingly weightless sculptures made of steel, aluminium or titanium. The result is a captivating interplay of geometric forms, impressively reproduced in this volume.

Wienand Verlag

Weiss bei Galerie Renate Bender

wie weiss ist wissen die weisen

Dieses Zitat von Eugen Gomringer gibt der Frühjahrsausstellung 2019 der Galerie Renate Bender ihren Titel.

Eröffnung am 14. März 2019
Einführungsrede zur Eröffnung: Dr. Tobias Hoffmann, Berlin

Ausstellungsdauer: 15. März bis 11. Mai 2019

trasparente ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 1996, präsentiert in der Galerie Renate Bender zum Thema Weiss.
„trasparente“, 1996
Bergkristall, Chrysopras, Zellulose; ø 42 cm.

Beteiligte Künstler:
Till Augustin, Inge Dick, Helmut Dirnaichner, Alfonso Fratteggiani Bianchi, Rosa M Hessling, Bim Koehler, Maria Lalić, Matt McClune, Harald Pompl, Robert Sagerman, Regine Schumann, Lars Strandh, Bill Thompson, Peter Weber, Ludwig Wilding.

Weitere Informationen unter:
Galerie Renate Bender

Galerie Renate Bender
Türkenstraße 11

80333 München


geradezu beschwingt in Speyer

geradezu beschwingt
Städtische Galerie Speyer
30.11.2018-20.1.2019

Der Rundgang durch die Ausstellung mit den Werken der acht Künstler lädt ein zum abwechslungsreichen Erleben von Licht, Bewegung und Farbe. Die mit leichter Hand angeordneten Werke spielen sich die Bälle zu, atmen in den weiträumigen Ausstellungsebenen der Städtischen Galerie, überraschend und geheimnisvoll, in einer Vielzahl von Formen und Medien, die sich ganz auf elementare Formprinzipien stützen, schwingend, flatternd, schwirrend, schimmernd, kreisend, balancierend im Gleichgewicht.

Tarantella ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2013, aus Mineralien und Zellulose geschöpft .
Tarantella, 2013. 14-teilig, 41x64cm.

Beteiligte Künstler:
Helmut Dirnaichner
Manfred Graf
Gottfried Jäger
Sebastian Hempel
Siegfried Kreitner
Susanne Lyner
Julius Stahl
Martin Willing

Öffnungszeiten:
Do – So 11:00 – 18:00 Uhr
Städtische Galerie Speyer

pietracolore Ausstellung im spazio heart Vimercate

Pietracolore
eine Ausstellung im Spazio heart, Vimercate MB, Italien

kuratiert von Simona Bartolena und Alberto Crespi

unter der Schirmherrschaft des Goethe-Instituts Mailand

28. Oktober bis 29. Dezember 2018

In dem Moment, in dem ich mich für einen Stein – oder eine Erde, ein Mineral – entscheide, gewinnt er an Bedeutung

(Helmut Dirnaichner)

Helmut Dirnaichner präsentiert seine Werke im spazio heart in Vimercate 2018.

Spazio heart setzt die Untersuchung des Themas Farbe in der Kunst fort, mit der Einzelausstellung eines großen Meisters auf diesem Gebiet: Helmut Dirnaichner. 
Mit einer umfangreichen Auswahl seiner Werke, von den 70er Jahren bis heute, erzählt die von Simona Bartolena und Alberto Crespi kuratierte Ausstellung vom außergewöhnlichen Schaffen eines Künstlers, dessen künstlerische Auseinandersetzung auf Kenntnis und Verwendung von Farben aus der Natur basiert.

(aus dem Pressetext spazio heart – PULSAZIONI CULTURALI)

Helmut Dirnaichner bei der Eröffnung der Ausstellung pietracolore am 28. Oktober 2018
Helmut Dirnaichner bei der Eröffnung der Ausstellung pietracolore am 28. Oktober 2018

„Dirnaichner ist ein Mensch, der den weitesten Horizont umfasst, die Klänge seiner Ferne ausmacht, aber den Blick ebenso auf den Boden richtet, damit er jeden Stein, über den er geht, in Dasein und Wesen erfasst, den Geschmack jeder Erde, auf der sein Fuß einen Abdruck hinterlässt, und der nicht zögert, eine Handvoll davon aufzuheben, als Zeichen seiner eigenen, physischen und geistigen Spur, respektvoll eingefügt in die Geschichte der Welt. Er lebt von diesen Erden, macht sich ihre Sprache zu eigen, da er es verstanden hat, ihr zuzuhören.“
(aus dem Katalogtext von Alberto Crespi)

pietracolore ist eine Ausstellung von Helmut Dirnaichner im spazio heart in Vimercate, kuratiert von Simona Bartolena und Alberto Crespi unter der Schirmherrschaft des Goethe-Instituts Mailand, November-Dezember 2018
Blick in die Ausstellung pietracolore, Helmut Dirnaichner, im spazio heart in Vimercate November-Dezember 2018

„Es liegt eine evokative Kraft im Werk von Helmut Dirnaichner. Etwas, das gleichzeitig spirituell und materiell ist. Die Körperlichkeit des Menschen spiegelt sich in seinem Werk wieder, das festes Gestein in unberührbares Licht verwandelt und die materische Erde in poetische Farbe. Es sind Werke, bei denen die Wahrnehmung sich an der Schwelle eines Oxymorons bewegt: Was uns schwer erscheint, wird leicht, was keine Konkretheit hat, nimmt Körper an.“
(aus dem Katalogtext von Simona Bartolena)

Die Rauminstallation Meteore von Helmut Dirnaichner in einer Detailaufnahme, spazio heart Vimercate 2018
Die Rauminstallation Meteore in einer Detailaufnahme, Foto Studio Giudicianni e Biffi.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog:
Pietracolore, Helmut Dirnaichner, heart book 30, 2018
mit Texten von Simona Bartolena, Alberto Crespi, Christine Dirnaichner
ital./dt., 84 Seiten

Begleitveranstaltungen zur Ausstellung:
12. November 2018: Antonio Prete, Schriftsteller und Literaturkritiker, liest aus Gedichten und Gedanken, die er dem Freund Helmut gewidmet hat, und aus neueren Manuskripten.
21. November 2018: Helmut Dirnaichner erzählt von seiner künstlerischen Auseinandersetzung mit Steinen, Erden und Mineralien.
14. Dezember 2018: Der Jazzpianist Marco Detto spielt eigene Kompositionen und Standards.

Weitere Informationen unter
Associazione heart
Goethe-Institut Mailand

Kunstmesse paper positions munich 2018

Auf der paper positions munich 2018 zeigt die Galerie Renate Bender Arbeiten von Peter Weber und Helmut Dirnaichner.

18. -21. Oktober 2018

paper positions munich
Alte Bayerische Staatsbank
Kardinal-Faulhaber-Str. 1
80333 München

Lapislazuli ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2015 aus Lapislazuli und Zellulose geschöpft mit Binnenfeldern in verschiedenen Blaustufen von Lapislazuli.
„Lapislazuli“, 2015
Lapislazuli, Zellulose auf Holz; 50 x 46 cm.
In and Out ist ein Cooperations-Werk von Peter Weber und Helmut Dirnaichner, präsentiert von Galerie Renate Bender
Cooperation Peter Weber und Helmut Dirnaichner, 3 x In and Out (grün), 2018, 36x44x34cm.

Nähere Informationen unter:
paper positions munich galerie bender
paper positions munich
Galerie Renate Bender

LABYRINTH KONKRET

LABYRINTH KONKRET
…mit Nebenwegen

17.5. – 15.7.2018
Museum im Kulturspeicher Würzburg

Beteiligte Künstler:
Jakob Bill, Christoph Dahlhausen, Suzanne Daetwyler, Ad Dekkers, Lucia Dellefant, Helmut Dirnaichner, Rolf Eisenburg, Matthias Engert, Rita Ernst, Beate Gabriel, Walter Giers, Sebastian Hempel, Katharina Hinsberg, Jürgen Hochmuth, Gisela Hoffmann, Birgit Jensen, Julije Knifer, Joachim Koch, Lars Koepsel, Josef Linschinger, Heinz Mack, Werner Mally, François Morellet, Waltraud Munz-Heiliger, Vera Röhm, Axel Rohlfs, Regine Schumann, Esther Stocker, Troika (Rucki, Freyer, Noel), Mark Wallinger, Peter Weber, Helga Weihs, Ryszard Winiarski, Ludwig Wilding.

Museum im Kulturspeicher Würzburg
Oskar-Laredo-Platz 1
97080 Würzburg
Museum im Kulturspeicher

Tanz ins Blau ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2017, zu sehen im Museum Kulturspeicher Würzburg in der Ausstellung LABYRINTH KONKRET
„Tanz ins Blau“, 2017
Kobalt, Elfenbeinschwarz, Zellulose; 68 x 69 cm.

Galerie Grewenig zeigt Einblicke und Ausblicke

Einblicke Ausblicke ist der Titel der heute eröffneten Ausstellung in der Galerie Grewenig in Heidelberg.

Zu entdecken sind Werke der Künstler:

Fabrizio Boffelli, Vera Bonsen, Peter Braun, Clapeko van der Heide, Helmut Dirnaichner, Rainer Dorwardt, Oldrich Eichler, Tom Feritsch, Mitsuko Hoshino, Vladimir Komarek, Dora Maurer, Vera Molnar, H. Peter Münch, Dietmar Nissen, Lynn Schoene, Jan Soucek, Walter Stallwitz.

Ausstellungsdauer:
16. Februar bis 17. März 2018
Galerie Grewenig

Martin Pescatore ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2006, dem Eisvogel gewidmet und mit Lapislazuli und Zellulose geschöpft.
„Martin Pescatore“, 2006. Aus dem Zyklus „Uccelli“.
Lapislazuli, Azurit, Sodalith, Zellulose; 25 x 18 cm

Vedere l’invisibile

Lukrez 1417-2017:
letture contemporanee del De rerum natura – die zeitgenössische Sicht auf sein „De rerum natura“.
600 Jahre nach der Wiederentdeckung von Lukrez beleuchten ein 2-tägiges Symposium und eine Reihe von Vorlesungen internationaler Wissenschaftler die Aktualität des De rerum natura.

600 Jahre nach der Wiederentdeckung des De rerum natura von Lukrez beleuchten Symposium und Ausstellung an der Universität Bologna seine Aktualität
Ausstellung zum Symposium in Bologna

In seinen Amerikanischen Vorlesungen hat Italo Calvino 1985 kurz vor seinem Tod geschrieben:
»Das De rerum natura von Lukrez ist die erste große Dichtung, in der das Erkennen von Welt Auflösung ihres festen Gefüges bedeutet, Wahrnehmung von dem, was unendlich klein, beweglich und leicht ist …
Die Poesie des Unsichtbaren, die Poesie der unendlichen, nicht voraussehbaren Potentialitäten, entsteht, ebenso wie die Poesie des Nichts, durch einen Dichter, der an der Körperlichkeit der Welt nicht zweifelt.«
Italo Calvino, Lezioni americane. Sei proposte per il prossimo millennio, Mailand 1988;
deutsch: Amerikanische Vorlesungen. Sechs Vorschläge für das nächste Jahrtausend

In ihrem Bologneser Vortrag „Lucrezio e Italo Calvino: dalla fase combinatoria alle Lezioni americane“ behandelt Elenea Nicoli ausführlich Calvinos Beziehung zu Lukrez, ganz besonders im Hinblick auf den Begriff der Leichtigkeit.

Wie lebt Lukrez in Dichtung und bildender Kunst heute fort?

Vedere l’invisibile. Lucrezio nell’Arte Contemporanea
21. November 2017 bis 14. Januar 2018
Dese Frage stellt sich die Ausstellung: „Das Unsichtbare sehen – Lukrez in der zeitgenössischen Kunst“ in den Räumen der Biblioteca Universitaria von Bologna und des Museo di Palazzo Poggi, die die Rezeption von Lukrez in zeitgenössischer Kunst und Wahrnehmung aufspürt.

Tre opere per Titus Lucretius Caro ist ein Künstlerbuch von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2011, herausgegeben von Alina Kalczynska.
Tre opere per Titus Lucretius Caro, 2011.
Künstlerbuch hg. von Alina Kalczynska, 30x28cm. Detail: Lapislazuli, Zellulose.

Für die Kuratoren der Ausstellung sind es die Bilder und Metaphern, mit denen Lukrez die Grundzüge der Philosophie Epikurs vermittelt, die mit innovativer Kraft auf Dichter und Künstler gewirkt haben. Sie haben Nachdichtungen, Künstlerbücher, Skulpturen und Installationen angeregt, in denen das Poem von Lukrez auf unterschiedliche Weise präsent ist.
Vom Erstdruck des De rerum natura in Brescia, 1472/1473, von der ersten Übersetzung ins Italienische durch Alessandro Marchetti (um 1664-67), 1717 in London gedruckt, über die illustrierten Ausgaben, die in Italien, Frankreich, Russland und den USA im 20. Jahrhundert erschienen sind, über Nachdichtungen, Künstlerbücher, bis zu Skulpturen und Installationen sind Werke von Enrico Baj, Alik Cavaliere, Giulio Paolini, Massimo Kaufmann, Curt Asker, Tom Biby und Jonathan Fetter-Vorm, Giulia Napoleone und Helmut Dirnaichner zu sehen.

Dirnaichners Künstlerbuch „Tre opere. Per Titus Lucretius Caro“, hg. von Alina Kalczyńska, Mailand, All’Insegna del Pesce d’Oro, 2011 enthält drei Werke, „geschaffen mit Steinstaub, in der für Dirnaichner typischen Technik, die die Stofflichkeit der Natur spüren lässt“ (Pressemitteilung der Universität Bologna).

Link zur Ausstellung