geradezu beschwingt in Speyer

geradezu beschwingt
Städtische Galerie Speyer
30.11.2018-20.1.2019

Der Rundgang durch die Ausstellung mit den Werken der acht Künstler lädt ein zum abwechslungsreichen Erleben von Licht, Bewegung und Farbe. Die mit leichter Hand angeordneten Werke spielen sich die Bälle zu, atmen in den weiträumigen Ausstellungsebenen der Städtischen Galerie, überraschend und geheimnisvoll, in einer Vielzahl von Formen und Medien, die sich ganz auf elementare Formprinzipien stützen, schwingend, flatternd, schwirrend, schimmernd, kreisend, balancierend im Gleichgewicht.

Tarantella ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2013, aus Mineralien und Zellulose geschöpft .
Tarantella, 2013. 14-teilig, 41x64cm.

Beteiligte Künstler:
Helmut Dirnaichner
Manfred Graf
Gottfried Jäger
Sebastian Hempel
Siegfried Kreitner
Susanne Lyner
Julius Stahl
Martin Willing

Öffnungszeiten:
Do – So 11:00 – 18:00 Uhr
Städtische Galerie Speyer

pietracolore Ausstellung im spazio heart Vimercate

Pietracolore
eine Ausstellung im Spazio heart, Vimercate MB, Italien

kuratiert von Simona Bartolena und Alberto Crespi

unter der Schirmherrschaft des Goethe-Instituts Mailand

28. Oktober bis 29. Dezember 2018

In dem Moment, in dem ich mich für einen Stein – oder eine Erde, ein Mineral – entscheide, gewinnt er an Bedeutung

(Helmut Dirnaichner)

Helmut Dirnaichner präsentiert seine Werke im spazio heart in Vimercate 2018.

Spazio heart setzt die Untersuchung des Themas Farbe in der Kunst fort, mit der Einzelausstellung eines großen Meisters auf diesem Gebiet: Helmut Dirnaichner. 
Mit einer umfangreichen Auswahl seiner Werke, von den 70er Jahren bis heute, erzählt die von Simona Bartolena und Alberto Crespi kuratierte Ausstellung vom außergewöhnlichen Schaffen eines Künstlers, dessen künstlerische Auseinandersetzung auf Kenntnis und Verwendung von Farben aus der Natur basiert.

(aus dem Pressetext spazio heart – PULSAZIONI CULTURALI)

Helmut Dirnaichner bei der Eröffnung der Ausstellung pietracolore am 28. Oktober 2018
Helmut Dirnaichner bei der Eröffnung der Ausstellung pietracolore am 28. Oktober 2018

„Dirnaichner ist ein Mensch, der den weitesten Horizont umfasst, die Klänge seiner Ferne ausmacht, aber den Blick ebenso auf den Boden richtet, damit er jeden Stein, über den er geht, in Dasein und Wesen erfasst, den Geschmack jeder Erde, auf der sein Fuß einen Abdruck hinterlässt, und der nicht zögert, eine Handvoll davon aufzuheben, als Zeichen seiner eigenen, physischen und geistigen Spur, respektvoll eingefügt in die Geschichte der Welt. Er lebt von diesen Erden, macht sich ihre Sprache zu eigen, da er es verstanden hat, ihr zuzuhören.“
(aus dem Katalogtext von Alberto Crespi)

pietracolore ist eine Ausstellung von Helmut Dirnaichner im spazio heart in Vimercate, kuratiert von Simona Bartolena und Alberto Crespi unter der Schirmherrschaft des Goethe-Instituts Mailand, November-Dezember 2018
Blick in die Ausstellung pietracolore, Helmut Dirnaichner, im spazio heart in Vimercate November-Dezember 2018

„Es liegt eine evokative Kraft im Werk von Helmut Dirnaichner. Etwas, das gleichzeitig spirituell und materiell ist. Die Körperlichkeit des Menschen spiegelt sich in seinem Werk wieder, das festes Gestein in unberührbares Licht verwandelt und die materische Erde in poetische Farbe. Es sind Werke, bei denen die Wahrnehmung sich an der Schwelle eines Oxymorons bewegt: Was uns schwer erscheint, wird leicht, was keine Konkretheit hat, nimmt Körper an.“
(aus dem Katalogtext von Simona Bartolena)

Die Rauminstallation Meteore von Helmut Dirnaichner in einer Detailaufnahme, spazio heart Vimercate 2018
Die Rauminstallation Meteore in einer Detailaufnahme, Foto Studio Giudicianni e Biffi.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog:
Pietracolore, Helmut Dirnaichner, heart book 30, 2018
mit Texten von Simona Bartolena, Alberto Crespi, Christine Dirnaichner
ital./dt., 84 Seiten

Begleitveranstaltungen zur Ausstellung:
12. November 2018: Antonio Prete, Schriftsteller und Literaturkritiker, liest aus Gedichten und Gedanken, die er dem Freund Helmut gewidmet hat, und aus neueren Manuskripten.
21. November 2018: Helmut Dirnaichner erzählt von seiner künstlerischen Auseinandersetzung mit Steinen, Erden und Mineralien.
14. Dezember 2018: Der Jazzpianist Marco Detto spielt eigene Kompositionen und Standards.

Weitere Informationen unter
Associazione heart
Goethe-Institut Mailand

Kunstmesse paper positions munich 2018

Auf der paper positions munich 2018 zeigt die Galerie Renate Bender Arbeiten von Peter Weber und Helmut Dirnaichner.

18. -21. Oktober 2018

paper positions munich
Alte Bayerische Staatsbank
Kardinal-Faulhaber-Str. 1
80333 München

Lapislazuli ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2015 aus Lapislazuli und Zellulose geschöpft mit Binnenfeldern in verschiedenen Blaustufen von Lapislazuli.
„Lapislazuli“, 2015
Lapislazuli, Zellulose auf Holz; 50 x 46 cm.
In and Out ist ein Cooperations-Werk von Peter Weber und Helmut Dirnaichner, präsentiert von Galerie Renate Bender
Cooperation Peter Weber und Helmut Dirnaichner, 3 x In and Out (grün), 2018, 36x44x34cm.

Nähere Informationen unter:
paper positions munich galerie bender
paper positions munich
Galerie Renate Bender

Ausstellung summerspecial

Die galerie konkret martin wörn in Sulzburg lädt ein zur Ausstellung

summerspecial

Gezeigt werden Arbeiten von Charles Bézie, Nicholas Bodde, John Carter, Carlos Cruz-Diez, Helmut Dirnaichner, Hans Joerg Glattfelder, Eugen Gomringer, Josef Linschinger, u. a.m.

Ausstellungsdauer 18.07. – 29.07.2018

www.galerie-konkret.de

galerie konkret martin wörn
Hauptstraße 29
79295 Sulzburg

Kunst aktuell

KUNST AKTUELL
Kunstverein Rosenheim in der Städtischen Galerie Rosenheim
Dauer der Ausstellung: 24. Juni – 29. Juli 2018

An der Jahresausstellung 2018 nehme ich mit meinem Werk „Azurit wilder Zinnober“, 2016
teil.

Azurit wilder Zinnober ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2016, bei dem durch die vertikalen, leuchtend blauen Elemente der wilde Zinnober durchscheint.
„Azurit und wilder Zinnober“, 2016
Lapislazuli, Sodalith, Azurit, Chrysokoll, Kobalt, Vivianit, wilder Zinnober,
Bergkristall, Zellulose; 50 x 44 cm.

kunstverein-rosenheim.de
galerie.rosenheim.de

Städtische Galerie Rosenheim
Max-Bram-Platz 2
83022 Rosenheim

LABYRINTH KONKRET

LABYRINTH KONKRET
…mit Nebenwegen

17.5. – 15.7.2018
Museum im Kulturspeicher Würzburg

Beteiligte Künstler:
Jakob Bill, Christoph Dahlhausen, Suzanne Daetwyler, Ad Dekkers, Lucia Dellefant, Helmut Dirnaichner, Rolf Eisenburg, Matthias Engert, Rita Ernst, Beate Gabriel, Walter Giers, Sebastian Hempel, Katharina Hinsberg, Jürgen Hochmuth, Gisela Hoffmann, Birgit Jensen, Julije Knifer, Joachim Koch, Lars Koepsel, Josef Linschinger, Heinz Mack, Werner Mally, François Morellet, Waltraud Munz-Heiliger, Vera Röhm, Axel Rohlfs, Regine Schumann, Esther Stocker, Troika (Rucki, Freyer, Noel), Mark Wallinger, Peter Weber, Helga Weihs, Ryszard Winiarski, Ludwig Wilding.

Museum im Kulturspeicher Würzburg
Oskar-Laredo-Platz 1
97080 Würzburg
Museum im Kulturspeicher

Tanz ins Blau ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2017, zu sehen im Museum Kulturspeicher Würzburg in der Ausstellung LABYRINTH KONKRET
„Tanz ins Blau“, 2017
Kobalt, Elfenbeinschwarz, Zellulose; 68 x 69 cm.

Meteore

Ausstellung in der Galleria L’Osanna, Nardò / Lecce
10. Mai – 7. Juni 2018

Meine Installation in der Galleria L’Osanna kreist um das Thema Meteore.

Nero d'avorio Cinabro ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2018.
„Nero d’avorio“, 2018
Elfenbeinschwarz, Lapislazuli, Kobalt, Zinnober, Zellulose; 47×37 cm

Meteore als Sternschnuppen, ihr strahlendes Licht, das Leuchten der kosmischen Partikel, Meteore die Phänomene, die wir zwischen Himmel und Erde schwebend wahrnehmen, Wind, Regen, Regenbogen …
Schwebend die lanzettförmigen Elemente aus Mineralien und Zellulose, die die Erde nicht berühren und auf jeden Luftzug reagieren. Der schwere Stein verwandelt sich, wird, durch die Kunst, leicht. Die Teilchen fügen sich zusammen, springen von einem Feld ins andere, machen Licht und Raum und setzen sich in unserem Blick und unseren Gedanken nieder. Das Ganze beschreibt einen unendlichen Raum.

Das Gedicht, das mir Antonio Lupo vor einigen Jahren unter dem Titel „Tarantella“ gewidmet hat,
deutet auf meine heutige Sternschnuppe voraus:

Dalla originaria materia
si libera un canto in volo
danzano le forme
esultano i colori.
Fluttua l’armonia cosmica
dell’insieme in movimento
in un attimo vibrante d’eternità.
Antonio Lupo, 2014

Aus der Urmaterie befreit sich
ein Gesang, fliegt auf
die Formen tanzen
die Farben jubeln.
Als Ganzes ist es in Bewegung,
der Wellenschlag seiner kosmischen Harmonie,
ein Augenblick, in dem die Ewigkeit schwingt.
Antonio Lupo, 2014

aus dem Italienischen von Christine Dirnaichner
Helmut Dirnaichner zeigt die Installation Meteore aus dem Jahr 2018 in der Galleria L'Osanna in Nardò.
„Meteore“, 2018. 24-teilig, Lapislazuli, Zinnober, Jaspis, Gold, Zellulose, 250 x ø 98 cm.

Alberto Crespi schreibt über mich:
»In einer künstlerischen Auffassung, die so eng mit dem Naturgegebenen in seinem Substanzwerden verbunden ist, mit den mikroskopisch kleinen bis zu unermesslich großen Räumen, in denen Natur sich zeigt, mit der Zeit, die sich unendlich verwandeln kann, bewahrheitet sich eine große Achtung vor der Materie. Behutsam gestaltet er die jeweiligen Orte einer Installation, überzeugt von Einzigartigkeit, Schönheit, von körperlicher und zeitlicher Zerbrechlichkeit jeder künstlerischen Handlung. Die Unmittelbarkeit der Kommunikation ist für Dirnaichner unverzichtbar, denn sie soll Geist und Herz ohne Verlust erreichen. Die Eleganz seiner Präsentationen ist deren erstes Ergebnis. Geduld beim Kennenlernen, Neugier beim Erfahren, Festigkeit bei der Komposition und flüssige Ausführung sind die Stützen, auf denen die gesamte Arbeit des Künstlers ruht.«

Galleria L’Osanna
Via XX Settembre 34
Nardò / Lecce

art Karlsruhe 2018 Kunst der Gegenwart

Auf der Art Karlsruhe 2018 bin ich vertreten durch

Galerie Renate Bender, Halle 2 # C08

Azurit ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2010 mit Azurit und Zellulose geschöpft und präsentiert von Galerie Renate Bender.
„Azurit“, 2010
Azurit, Zellulose; 20,5 x 23 x 4 cm.

Galerie Horst Dietrich, Halle 2 # D06

Azurit ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2012 mit Azurit und Zellulose geschöpft und präsentiert durch die Galerie Horst Dietrich
„Azurit“, 2012.
Azurit, Zellulose auf Holz; 24 x 24 cm.

art KARLSRUHE 2018
22. bis 25. Februar 2018

Messe Karlsruhe
Messeallee 1
76287 Rheinstetten

art karlsruhe.de

Galerie Grewenig zeigt Einblicke und Ausblicke

Einblicke Ausblicke ist der Titel der heute eröffneten Ausstellung in der Galerie Grewenig in Heidelberg.

Zu entdecken sind Werke der Künstler:

Fabrizio Boffelli, Vera Bonsen, Peter Braun, Clapeko van der Heide, Helmut Dirnaichner, Rainer Dorwardt, Oldrich Eichler, Tom Feritsch, Mitsuko Hoshino, Vladimir Komarek, Dora Maurer, Vera Molnar, H. Peter Münch, Dietmar Nissen, Lynn Schoene, Jan Soucek, Walter Stallwitz.

Ausstellungsdauer:
16. Februar bis 17. März 2018
Galerie Grewenig

Martin Pescatore ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2006, dem Eisvogel gewidmet und mit Lapislazuli und Zellulose geschöpft.
„Martin Pescatore“, 2006. Aus dem Zyklus „Uccelli“.
Lapislazuli, Azurit, Sodalith, Zellulose; 25 x 18 cm

Vedere l’invisibile

Lukrez 1417-2017:
letture contemporanee del De rerum natura – die zeitgenössische Sicht auf sein „De rerum natura“.
600 Jahre nach der Wiederentdeckung von Lukrez beleuchten ein 2-tägiges Symposium und eine Reihe von Vorlesungen internationaler Wissenschaftler die Aktualität des De rerum natura.

600 Jahre nach der Wiederentdeckung des De rerum natura von Lukrez beleuchten Symposium und Ausstellung an der Universität Bologna seine Aktualität
Ausstellung zum Symposium in Bologna

In seinen Amerikanischen Vorlesungen hat Italo Calvino 1985 kurz vor seinem Tod geschrieben:
»Das De rerum natura von Lukrez ist die erste große Dichtung, in der das Erkennen von Welt Auflösung ihres festen Gefüges bedeutet, Wahrnehmung von dem, was unendlich klein, beweglich und leicht ist …
Die Poesie des Unsichtbaren, die Poesie der unendlichen, nicht voraussehbaren Potentialitäten, entsteht, ebenso wie die Poesie des Nichts, durch einen Dichter, der an der Körperlichkeit der Welt nicht zweifelt.«
Italo Calvino, Lezioni americane. Sei proposte per il prossimo millennio, Mailand 1988;
deutsch: Amerikanische Vorlesungen. Sechs Vorschläge für das nächste Jahrtausend

In ihrem Bologneser Vortrag „Lucrezio e Italo Calvino: dalla fase combinatoria alle Lezioni americane“ behandelt Elenea Nicoli ausführlich Calvinos Beziehung zu Lukrez, ganz besonders im Hinblick auf den Begriff der Leichtigkeit.

Wie lebt Lukrez in Dichtung und bildender Kunst heute fort?

Vedere l’invisibile. Lucrezio nell’Arte Contemporanea
21. November 2017 bis 14. Januar 2018
Dese Frage stellt sich die Ausstellung: „Das Unsichtbare sehen – Lukrez in der zeitgenössischen Kunst“ in den Räumen der Biblioteca Universitaria von Bologna und des Museo di Palazzo Poggi, die die Rezeption von Lukrez in zeitgenössischer Kunst und Wahrnehmung aufspürt.

Tre opere per Titus Lucretius Caro ist ein Künstlerbuch von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2011, herausgegeben von Alina Kalczynska.
Tre opere per Titus Lucretius Caro, 2011.
Künstlerbuch hg. von Alina Kalczynska, 30x28cm. Detail: Lapislazuli, Zellulose.

Für die Kuratoren der Ausstellung sind es die Bilder und Metaphern, mit denen Lukrez die Grundzüge der Philosophie Epikurs vermittelt, die mit innovativer Kraft auf Dichter und Künstler gewirkt haben. Sie haben Nachdichtungen, Künstlerbücher, Skulpturen und Installationen angeregt, in denen das Poem von Lukrez auf unterschiedliche Weise präsent ist.
Vom Erstdruck des De rerum natura in Brescia, 1472/1473, von der ersten Übersetzung ins Italienische durch Alessandro Marchetti (um 1664-67), 1717 in London gedruckt, über die illustrierten Ausgaben, die in Italien, Frankreich, Russland und den USA im 20. Jahrhundert erschienen sind, über Nachdichtungen, Künstlerbücher, bis zu Skulpturen und Installationen sind Werke von Enrico Baj, Alik Cavaliere, Giulio Paolini, Massimo Kaufmann, Curt Asker, Tom Biby und Jonathan Fetter-Vorm, Giulia Napoleone und Helmut Dirnaichner zu sehen.

Dirnaichners Künstlerbuch „Tre opere. Per Titus Lucretius Caro“, hg. von Alina Kalczyńska, Mailand, All’Insegna del Pesce d’Oro, 2011 enthält drei Werke, „geschaffen mit Steinstaub, in der für Dirnaichner typischen Technik, die die Stofflichkeit der Natur spüren lässt“ (Pressemitteilung der Universität Bologna).

Link zur Ausstellung