Klang und Farbmaterie im Schafhof in Freising

Der Komponist Biagio Putignano hat eine CD mit neuen Kompositionen herausgebracht,
mit dem Titel „Lob der Musik“. Für das Coverbild hat er sich mein 9-teiliges Werk „Vulkan“ gewünscht.
Am 15. November 2019 stellt er die CD mit einem Konzert im Europäischen Künstlerhaus Schafhof in Freising vor. Es spielen Nikola Lutz (Saxophon, Tárogató), Severin Schmid (Violine) und Zeno Schmid (Klavier).
Begleitend dazu zeige ich das Originalwerk „Vulkan“ aus dem Jahr 2011 mit den Farbmaterien Hämatit, Jaspis, Zinnober, spanischer Stein, Rhodochrosit, Cochenille und Koralle.

Mit einem Konzert der Musiker Severin Schmid, Zeno Schmid und Nikola Lutz werden neue Kompositionen von Biagio Putignano und seine CD Lob der Musik im Europäischen Künstlerhaus Schafhof in Freising vorgestellt, begleitet von Werken von Helmut Dirnaichner.
v.l.nr. Biagio Putignano, Severin Schmid, Zeno Schmid, Nikola Lutz, Helmut Dirnaichner
Lob der Musik ist eine CD mit mit neuen Kompositionen von Biagio Putignano, Coverbild: Helmut Dirnaichner.
Die CD mit neuen Kompositionen von Biagio Putignano und dem Coverbild Vulkan von Helmut Dirnaichner

Auf diese Weise setzen wir unseren, bereits 2010 in der Casa del Mantegna, Mantua, bei der Oper „Voce che vola nel vento“, Musik: Biagio Putignano, Text: Paolo Truzzi, Szenenbild Helmut Dirnaichner, begonnenen künstlerischen Dialog fort.

„… Durch deine Augen habe ich endlich die wahren Farben meiner Erde des Salento gesehen, habe ich die Tiefenansichten schätzen gelernt, das Gleichgewicht der Räume, das Novum bei den Gegenüberstellungen. Durch deine Sehweisen, deine Wahrnehmungen konnte ich ein Fenster öffnen auf eine Welt, die die meine war, und die ich doch nicht kannte, die mich umgab, von der ich aber nichts wusste, die meinen Sinnen durch die Achtlosigkeit des Alltäglichen bis zu diesem Moment verborgen geblieben war. Schon oft hatte ich Gelegenheit, dir zu sagen, dass unsere Arbeit sich letztendlich sehr ähnlich ist: Ich verteile die Energien des Klangs in den Formen der Zeit, du formst die chromatischen Energien in den Räumen der Farbe…“

Biagio Putignano, zitiert aus:
Helmut Dirnaichner, Wo Farbe zuhause ist, Verlag für moderne Kunst Wien, 2017, Seite 125
Verlag für moderne Kunst Wien

„… Attraverso i tuoi occhi, finalmente ho visto i veri colori della mia Terra del Salento, ho apprezzato le profondità delle prospettive, gli equilibri degli spazi, le novità degli accostamenti. Attraverso le tue visioni, le tue percezioni, ho potuto aprire una finestra su di un mondo che era mio ma che non conoscevo, che mi circondava ma del quale non sapevo, verso il quale fino a quel momento la disattenzione della quotidianità mi aveva nascosto ai sensi. Più volte ho avuto modo di dirti che in fondo facciamo un lavoro molto simile: io distribuisco le energie del suono nelle forme del tempo, tu plasmi quelle cromatiche negli spazi del colore…“

citato da: Helmut Dirnaichner, Wo Farbe zuhause ist, Verlag für moderne Kunst Wien, 2017, pagina 125
Verlag für moderne Kunst Wien

Künstlerhaus Schafhof Freising
Biagio Putignano Composer
roos arte musikagentur

Die Installation Meteore in Rom zum Tag der deutschen Einheit

In transito – Villa Almone, Residenz des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Rom

Aus Anlass des 30. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer und präsentiert zu den Feierlichkeiten am 3.10.2019, dem Tag der deutschen Einheit, sowie innerhalb der deutschen Woche in Italien unter dem Motto „NON FARMI MURO – Deutschland und Italien 30 Jahre nach dem Mauerfall“, zeigen Helmut Dirnaichner und Janine von Thüngen skulpturale Werke in der Villa Almone in Rom.

Zur Präsentation ist eine Broschüre erschienen mit einem einführenden Text von Nuria Sanz, sowie Texten von Julia Draganovic, Lorenzo Madaro und Brizia Minerva.

Fotos von der festlichen Veranstaltung am 3. 10. 2019 sind auf der Facebook Seite Villa Almone Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Rom zu sehen.
Facebook Villa Almone

„Die Kreativen, die sich in der Residenz versammelt haben, verstehen die Plastik als eine Form der Anthropologie, als einen Dialog zwischen Material, Raum und generationsübergreifendem Blick. Ihre Arbeiten laden uns ein, die Vernetzung als eine unvermeidliche Form der Existenz zu begreifen.“
Nuria Sanz

„Meteore, die hier gezeigte Arbeit, entstand zwischen 2008 und 2018: Sie kombiniert Zellulose mit natürlichen, mineralischen und pflanzlichen Elementen, die – wie von Wind und Regen bewegte Meteore – in der Luft tanzen: Eine Neuschreibung der Erde, eine Metamorphose der Materie, die neue Konfigurationen regeneriert und das stetige Geheimnis der Natur enthüllt.“
Lorenzo Madaro und Brizia Minerva

Meteore ist eine Rauminstallation von Helmut Dirnaichner, präsentiert im Kunstprojekt In transito in der Villa Almone, Residenz des deutschen Botschafters in Rom, zum Tag der deutschen Einheit am 3. 10. 2019.
Meteore, 2008-2019
Lapislazuli, Zinnober, Vivianit, Shungit, Auripigment, Kobalt, Ocker, Jaspis, Bergkristall, Malachit, Gold, Zellulose; 280 x ø 180 cm.

In transito – Villa Almone,
Ambasciata della Repubblica Federale di Germania Roma

In occasione del 30° anniversario della caduta del muro di Berlino e presentato al pubblico il 3 Ottobre 2019, per la commemorazione della riunificazione tedesca, all’interno della settimana tedesca in Italia sotto il tema „NON FARMI MURO – Germania e Italia 30 anni dopo la caduta del Muro“, Helmut Dirnaichner und Janine von Thüngen espongono opere sculturali a Villa Almone a Roma.

La presentazione viene accompagnata da un libretto con un testo introduttivo di Nuria Sanz, testi di Julia Draganovic, Lorenzo Madaro e Brizia Minerva.

Foto delle festività del 3/10/2019 sono visualizzate sulla pagina Facebook Villa Almone Ambasciata della Repubblica Federale di Germania Roma.

„I creatori che si sono riuniti alla Residenza concepiscono la plastica come una forma di antropologia, come un dialogo tra il materiale, lo spazio e lo sguardo transgenerazionale. Le loro opere invitano a concepire la connettività come una forma inevistabile di esistenza.“ Nuria Sanz

„Meteore, l’opera qui esposta, è stata realizzata tra il 2008 e il 2019, mettendo insieme cellulosa ed elementi naturali, minerali e vegetali, elementi che – come meteore mosse dal vento e dalla pioggia – danzano nell’aria: una riscrittura della terra, una metamorfosi della materia che rigenera nuoe configurazioni rivelando il continuo mistero della natura.“ Lorenzo Madaro e Brizia Minerva

Meteore, 2008-2019
Lapislazzuli, cinabro, vivianite, shungite, orpimento, cobalto, ocra, diaspro, cristallo di rocca, malachite, oro, cellulosa; 280 cm x ø 180 cm

Erde Stein Pigment bei Galerie Renate Bender

Unter dem Titel Erde, Stein, Pigment zeigt die Galerie Renate Bender Werke von Helmut Dirnaichner und Alfonso Fratteggiani Bianchi.

Die Ausstellungseröffnung findet zum Open Art Wochenende in München am 13. September statt.

Zu Katalogvorstellung und Künstlergespräch lädt die Galerie Renate Bender
am 19. Oktober 2019, 19 Uhr ein.

Meteore ist eine Rauminstallation von Helmut Dirnaichner mit Elementen aus Lapislazuli, Zinnober, Jaspis, Azurit, Gold und Zellulose, zu sehen in der Galerie Renate Bender, München, in der Ausstellung Erde Stein Pigment 2019.
Meteore, 2008-2019.
Lapislazuli, Zinnober, Jaspis, Azurit, Gold, Zellulose; 220 x ø 98 cm.

„Helmut Dirnaichners Arbeiten berühren aktuelle ökologische Fragen. Sie werden, gerade auch durch ihre archaische Anmutung, zu einem gegenwärtigen Thema. Denn sie repräsentieren die Zeit, sowie das Werden und Vergehen von Stoffen. Sie thematisieren die Schöpfung und führen uns dadurch die Schönheit der natürlichen Stoffe unseres Planeten Erde vor Augen.“

aus dem Text von Dr. Wita Noack, „Der Stoff aus dem der Stoff ist“,
veröffentlicht im Katalog Erde, Stein, Pigment, hg. von Galerie Renate Bender 2019

„Helmut Dirnaichner’s works touch on current ecological problems. It is, in fact, their archaic appearance that brings contemporary issues to mind. For they point to the nature of time as well as to the growth and decay of material. They investigate creation and creativity and vividly show us the beauty of our earth’s natural materials.“

quoted from the text by Dr. Wita Noack, „The stuff material is made of“,
published in the catalogue Earth, Stone, Pigment, edited by Galerie Renate Bender 2019

Vivianit gebranntes Elfenbein ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2001
„Vivianit gebranntes Elfenbein“, 2001, 68 x 66 cm.

Dirnaichner arbeitet seit 1982 mit Steinen und Halbedelsteinen wie Azurit, Malachit und Lapislazuli, welche zum Ursprung der Malerei zurückführen. Die Steine entdeckt er als natürliche Farbpalette. Zu Beginn des Schaffungsprozesses zerstößt, mörsert und zerreibt er sie bis ein Granulat entsteht. Diese Mineralsubstanz wird ohne Bindemittel in Zellulose hineingeschöpft. Sie durchdringt den so entstandenen fragilen Bildkörper und verleiht ihm abwechslungsreiche Oberflächenstrukturen. Diese Strukturen wirken aus jeder Position und je nach Lichteinfall immer anders und verleihen den Werken eine einzigartige Tiefe und Ruhe. Auf diese Art und Weise tritt Dirnaichner in den Dialog mit den Steinen, wie er selbst sagt.

aus dem Flyer der Galerie Renate Bender zur Ausstellung Erde Stein Pigment.

Hämatit Braunkohle Erde ist ein Aquarell von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2001.
Hämatit Braunkohle Erde, 2001.
Aquarell auf Hahnemühlebütten; 78,5 x 53,5 cm.

Ausstellungsdauer: 13. September – 26. Oktober 2019

Weitere Informationen finden Sie unter

Galerie Renate Bender

Open Art München

Roter Jaspis und Zinnober ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2004, zu sehen in der Galerie Renate Bender, München.
„Roter Jaspis und Zinnober“, 2004.
Jaspis, Zinnober, Zellulose, Holz; 68 x 57 cm.

Galerie Renate Bender
Türkenstraße 11
München

Ausstellung im Museum im Kulturspeicher Würzburg

Eine Ausstellung im Museum im Kulturspeicher Würzburg:

Farbe im Stein – Schwingung im Metall.
Helmut Dirnaichner und Martin Willing

Eröffnung am 31. Mai 2019
Ausstellungsdauer: 1. Juni bis 28. Juli 2019


Museum im Kulturspeicher Würzburg

Zur Ausstellung ist im Wienand Verlag ein Katalog erschienen,
herausgegeben von Marlene Lauter, Museum im Kulturspeicher Würzburg,
mit einem Vorwort von Marlene Lauter und Beiträgen von Cristiana Coletti und Annette Reich.

In der Ausstellung „Farbe im Stein – Schwingung im Metall“ begegnen sich mit Helmut Dirnaichner und Martin Willing zwei außergewöhnliche Künstler, die ihre jeweilige Profession in besonderer Weise ausüben.

In beider Werk finden sich Analogien zu Natur, ohne den Hauch eines Abbilds. Beide erforschen intensiv die Eigenschaften ihres Materials – des Metalls mit seiner Elastizität und Festigkeit auf der einen Seite und der aus Stein und Erde gelösten Farben auf der anderen Seite.

aus dem Vorwort von Marlene Lauter.

In ihrer poetischen und zugleich ausdrucksstarken Wirkung ziehen die Werke Dirnaichners den Betrachter in ihren Bann, bieten ihm ein außergewöhnliches Wahrnehmungserlebnis. Eine äußerst wichtige Rolle spielt dabei die Farbe als materialimmanente Eigenschaft.

zitiert aus dem Katalogbeitrag von Annette Reich, „Ein Fenster zum Meer“. Gedanken zu Helmut Dirnaichners aktueller Arbeit im Rückblick auf seine künstlerischen Anfänge der 1970er-Jahre.

Farbe im Stein – Schwingung im Metall.
Helmut Dirnaichner und Martin Willing

Zur Ausstellung im Museum im Kulturspeicher Würzburg ist der Katalog "Farbe im Stein – Schwingung im Metall. Helmut Dirnaichner und Martin Willing" im Wienand Verlag erschienen.
Katalog zur Ausstellung „Farbe im Stein – Schwingung im Metall. Helmut Dirnaichner und Martin Willing“, Wienand Verlag 2019.

The internationally renowned artists Helmut Dirnaichner and Martin Willing create fascinating miniature landscapes and oscillating sculptures in space. Dirnaichner celebrates colour and creates the finished picture in a single process, whereby paper and pigment become one. His works are juxtaposed with Martin Willing’s seemingly weightless sculptures made of steel, aluminium or titanium. The result is a captivating interplay of geometric forms, impressively reproduced in this volume.

Wienand Verlag

Stein Struktur Bewegung in Basel

Pierre – structure – mouvement
Stein – Struktur – Bewegung

Eine Ausstellung im Espace Fanal in Basel

Ausstellungsdauer:
2. April – 9. Mai 2019

Die Steine begleiten mich auf meinem Weg zum Elementaren.

Helmut Dirnaichner

Tarantella ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2013, geschöpft aus Mineralien und Zellulose.
Helmut Dirnaichner mit seinem Werk „Tarantella“.

Espace Fanal Basel

Weiss bei Galerie Renate Bender

wie weiss ist wissen die weisen

Dieses Zitat von Eugen Gomringer gibt der Frühjahrsausstellung 2019 der Galerie Renate Bender ihren Titel.

Eröffnung am 14. März 2019
Einführungsrede zur Eröffnung: Dr. Tobias Hoffmann, Berlin

Ausstellungsdauer: 15. März bis 11. Mai 2019

trasparente ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 1996, präsentiert in der Galerie Renate Bender zum Thema Weiss.
„trasparente“, 1996
Bergkristall, Chrysopras, Zellulose; ø 42 cm.

Beteiligte Künstler:
Till Augustin, Inge Dick, Helmut Dirnaichner, Alfonso Fratteggiani Bianchi, Rosa M Hessling, Bim Koehler, Maria Lalić, Matt McClune, Harald Pompl, Robert Sagerman, Regine Schumann, Lars Strandh, Bill Thompson, Peter Weber, Ludwig Wilding.

Weitere Informationen unter:
Galerie Renate Bender

Galerie Renate Bender
Türkenstraße 11

80333 München


Art Karlsruhe 2019 Kunst der Gegenwart

Auf der Art Karlsruhe 2019 bin ich vertreten bei

Galerie Renate Bender, Halle 2 # C08
Galerie Renate Bender

Oltre il blu ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2012, präsentiert auf der Art Karlsruhe 2019 von Galerie Renate Bender.
„Oltre il blu“, 2012
Lapislazuli, Auripigment, Zellulose auf Holz; 39 x 35,5 cm.

Galerie Horst Dietrich, Halle 2 # D06
Galerie Horst Dietrich

Art Karlsruhe 2019
21. – 24. Februar 2019

geradezu beschwingt in Speyer

geradezu beschwingt
Städtische Galerie Speyer
30.11.2018-20.1.2019

Der Rundgang durch die Ausstellung mit den Werken der acht Künstler lädt ein zum abwechslungsreichen Erleben von Licht, Bewegung und Farbe. Die mit leichter Hand angeordneten Werke spielen sich die Bälle zu, atmen in den weiträumigen Ausstellungsebenen der Städtischen Galerie, überraschend und geheimnisvoll, in einer Vielzahl von Formen und Medien, die sich ganz auf elementare Formprinzipien stützen, schwingend, flatternd, schwirrend, schimmernd, kreisend, balancierend im Gleichgewicht.

Tarantella ist ein Werk von Helmut Dirnaichner aus dem Jahr 2013, aus Mineralien und Zellulose geschöpft .
Tarantella, 2013. 14-teilig, 41x64cm.

Beteiligte Künstler:
Helmut Dirnaichner
Manfred Graf
Gottfried Jäger
Sebastian Hempel
Siegfried Kreitner
Susanne Lyner
Julius Stahl
Martin Willing

Öffnungszeiten:
Do – So 11:00 – 18:00 Uhr
Städtische Galerie Speyer

pietracolore Ausstellung im spazio heart Vimercate

Pietracolore
eine Ausstellung im Spazio heart, Vimercate MB, Italien

kuratiert von Simona Bartolena und Alberto Crespi

unter der Schirmherrschaft des Goethe-Instituts Mailand

28. Oktober bis 29. Dezember 2018

In dem Moment, in dem ich mich für einen Stein – oder eine Erde, ein Mineral – entscheide, gewinnt er an Bedeutung

(Helmut Dirnaichner)

Helmut Dirnaichner präsentiert seine Werke im spazio heart in Vimercate 2018.

Spazio heart setzt die Untersuchung des Themas Farbe in der Kunst fort, mit der Einzelausstellung eines großen Meisters auf diesem Gebiet: Helmut Dirnaichner. 
Mit einer umfangreichen Auswahl seiner Werke, von den 70er Jahren bis heute, erzählt die von Simona Bartolena und Alberto Crespi kuratierte Ausstellung vom außergewöhnlichen Schaffen eines Künstlers, dessen künstlerische Auseinandersetzung auf Kenntnis und Verwendung von Farben aus der Natur basiert.

(aus dem Pressetext spazio heart – PULSAZIONI CULTURALI)

Helmut Dirnaichner bei der Eröffnung der Ausstellung pietracolore am 28. Oktober 2018
Helmut Dirnaichner bei der Eröffnung der Ausstellung pietracolore am 28. Oktober 2018

„Dirnaichner ist ein Mensch, der den weitesten Horizont umfasst, die Klänge seiner Ferne ausmacht, aber den Blick ebenso auf den Boden richtet, damit er jeden Stein, über den er geht, in Dasein und Wesen erfasst, den Geschmack jeder Erde, auf der sein Fuß einen Abdruck hinterlässt, und der nicht zögert, eine Handvoll davon aufzuheben, als Zeichen seiner eigenen, physischen und geistigen Spur, respektvoll eingefügt in die Geschichte der Welt. Er lebt von diesen Erden, macht sich ihre Sprache zu eigen, da er es verstanden hat, ihr zuzuhören.“
(aus dem Katalogtext von Alberto Crespi)

pietracolore ist eine Ausstellung von Helmut Dirnaichner im spazio heart in Vimercate, kuratiert von Simona Bartolena und Alberto Crespi unter der Schirmherrschaft des Goethe-Instituts Mailand, November-Dezember 2018
Blick in die Ausstellung pietracolore, Helmut Dirnaichner, im spazio heart in Vimercate November-Dezember 2018

„Es liegt eine evokative Kraft im Werk von Helmut Dirnaichner. Etwas, das gleichzeitig spirituell und materiell ist. Die Körperlichkeit des Menschen spiegelt sich in seinem Werk wieder, das festes Gestein in unberührbares Licht verwandelt und die materische Erde in poetische Farbe. Es sind Werke, bei denen die Wahrnehmung sich an der Schwelle eines Oxymorons bewegt: Was uns schwer erscheint, wird leicht, was keine Konkretheit hat, nimmt Körper an.“
(aus dem Katalogtext von Simona Bartolena)

Die Rauminstallation Meteore von Helmut Dirnaichner in einer Detailaufnahme, spazio heart Vimercate 2018
Die Rauminstallation Meteore in einer Detailaufnahme, Foto Studio Giudicianni e Biffi.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog:
Pietracolore, Helmut Dirnaichner, heart book 30, 2018
mit Texten von Simona Bartolena, Alberto Crespi, Christine Dirnaichner
ital./dt., 84 Seiten

Begleitveranstaltungen zur Ausstellung:
12. November 2018: Antonio Prete, Schriftsteller und Literaturkritiker, liest aus Gedichten und Gedanken, die er dem Freund Helmut gewidmet hat, und aus neueren Manuskripten.
21. November 2018: Helmut Dirnaichner erzählt von seiner künstlerischen Auseinandersetzung mit Steinen, Erden und Mineralien.
14. Dezember 2018: Der Jazzpianist Marco Detto spielt eigene Kompositionen und Standards.

Weitere Informationen unter
Associazione heart
Goethe-Institut Mailand