Date Archives April 2016

Museum Kulturspeicher Würzburg

Künstlergespräch im Museum Kulturspeicher Würzburg 

zusammen mit dem Freundeskreis Kulturspeicher Würzburg e.V.

am 28. 4. 2016

Stationen meines künstlerischen Lebens, die Moorlandschaft der Kindheit, das Schöpfen mit apulischer Erde und Zellulose, die Mexiko-Reise und die Begegnung mit den Mineralien, das Erzählerische der Materie, Plastizität und Leuchten der Oberfläche waren Themen meines Künstlergesprächs. Im Anschluss daran setzte sich der Dialog mit dem Publikum im Obergeschoss des Museums vor meinem Werk “Übers Meer“ aus der Sammlung des Museums fort, in Korrespondenz zu einer zufallsbestimmten Blattarbeit von Herman de Vries.

www.kulturspeicher.de

Eindrücke vom Künstlergespräch unter www.kulturspeicher.de/kulturspeicher/aktuelles/index.html

www.freundeskreis-kulturspeicher.de

mehr Informationen unter www.freundeskreis-kulturspeicher.de/01_infos/28_04_2016.pdf

Galerie Grewenig Nissen, Heidelberg

Ausstellung in der Galerie Grewenig Nissen, Heidelberg – Handschuhsheim

„des Meeres eine Hälfte – Erde“

Zur Eröffnung der Ausstellung am 8. April erläuterte Frau Dr. Ulrike Hauser-Suida Helmut Dirnaichners Werk und führte das Künstlergespräch mit ihm. Im Dialog sprachen sie über die Unwiederholbarkeit von gezeichneter Linie und Pinselstrich ebenso wie vom geschöpften Objekt, Kindheit und elementare Erfahrungen, die Transformation von Erden und Steinen in ein künstlerisches Werk, das Leichte und das Schwere als Polen von Dirnaichners Arbeit.

Die Präsentation ist noch bis zum 28. Mai 2016 zu sehen.

Galerie Grewenig / Nissen
Helmut Dirnaichner, des Meeres eine Hälfte – Erde

8.4. bis 28.6.2016
www.galerie-grewenig.de

Eine Dokumentation der Ausstellung finden Sie unter:
www.galerie-grewenig.de/aktuell.html

Dirnaichner geht es um die Erforschung des verborgenen Innenlebens von Erden und Steinen und dem Sichtbarmachen ihrer Geschichte als Teil des natürlichen Kreislaufs von Werden und Vergehen.
In einem aufwendigen Transformationsprozess zermalmt er Erden und Steine, bearbeitet sie zu Farbpigmenten und verleiht ihnen eine neue künstlerische Gestalt, die in der malerischen Textur die verborgenen Qualitäten der Materialien enthüllt und gleichzeitig ihre Aura bewahrt. Erden und Steine stellen für Dirnaichner die „Urfarben“ dar, durch die Erde als elementares Element sinnlich erfahrbar wird.

Annesusanne Fackler in: Helmut Dirnaichner e le terre del Salento