Lichtsteine

Seit 1998 lösen sich meine lanzettförmigen Elemente, geschöpft aus leuchtenden Mineralien und Zellulose von der Wand, als „schwebende Steine“ – „Sassi volanti“ werden sie zu sich mit jedem kleinsten Luftzug bewegenden „Mobiles“. Mit den „Lichtsteinen“ geschöpft aus Lapislazuli und Zelluose, greifen die Arme des Mobiles weiter in den Raum.
Die Installation „Lichtsteine“ in der Ausstellungshalle Ossenheim der Galerie Hoffmann im Jahr 2011 ist ein 54-teiliges Objekt, das den Raum erfüllt, eingepasst im Kubus der vier Säulen. Es beschreibt einen Raum im Raum. Wenn das Objekt sich dreht, beschreibt es das Raumvolumen eines Zylinders – es bewegt sich aus dem quadratischen Grundriss der vier Holzsäulen heraus.
Das beschriebene Raumvolumen ist unsichtbar und nur in der Vorstellungskraft erfassbar, wenn es die äußeren Grenzen tangiert. Die vier Holzsäulen stecken den festen Raum ab. Die Installation verändert sich kontinuierlich:
ein bewegter Raum im statischen Raum.

Helmut Dirnaichner, 2011

Weitere Informationen und Fotos zur Ausstellung 2011-2012 finden Sie im Blogbeitrag auf dieser Website
Lichtsteine in Ossenheim

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